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Publikationen

Vom Bild für Kinder zum Neujahrsblatt für Erwachsene

Der Brauch, am 2. Januar – dem Berchtoldstag oder "Bärzelistag" – ein Neujahrsblatt zu verkaufen oder zu verschenken, ist über 360 Jahre alt und hat seinen Ursprung in der Stadt Zürich. Lesen Sie im "Heimatspiegel", einer illustrierten Beilage zum "Zürcher Oberländer" vom Dezember 1993, weshalb am Bärzelistag die Antiquarische Gesellschaft den anderen Anbietenden von Neujahrsblättern jeweils ein Holzscheit mit den Worten "Hier etwas Stubenhitze" überreicht. Sie werden auch entdecken, dass das Neujahrsblatt ursprünglich ein gedrucktes Bild mit erzieherischem Inhalt für die Kinder war und mit dessen Einführung die Abgabe von Süssigkeiten und Alkohol an die Kinder abgelöst wurde. Dieses Geschenk sollte die Kinder dazu motivieren, Holz für das Heizen der Trinkstuben ursprünglich am Neujahrstag, später am Berchtoldstag zu bringen.

Zur Geschichte des Neujahrsblattes: Heimatspiegel 12/1993

 

Wir freuen uns, wenn Artikel aus unseren Neujahrsblättern zitiert werden. Wir bitten Sie, die Namen der Autoren und Autorinnen zu nennen sowie genaue Quellenangaben zu machen (Name, Titel, in: Neujahrsblatt xxxx, www.heimatschutzstadtzh.ch/ Publikationen, Datum). Die Verwendung zu kommerziellen Zwecken ist untersagt.

Neujahrsblatt 2017

Kirche auf der Egg Zürich Wollishofen

Die Neue reformierte Kirche auf der Egg in Zürich Wollishofen, 1937 fertig gestellt,  verkörpert wie keine zweite Kirche die neuen Wege im protestantischen Kirchenbau der Zwischenkriegszeit. Im weithin sichtbaren Wahrzeichen Wollishofens vereinen sich die dem Wort verpflichtete protestantische Grundhaltung und die Strömungen des Neuen Bauens in ihrem architektonischen Ausdruck, der sich auch im baukünstlerischen Schmuck wiederfinden lässt. Der Historiker Christoph Lanthemann beschreibt in einem Beitrag, wie es zum Bau der Kirche kam. Das im Zuge der Eingemeindungen stark wachsende Zürich brauchte neue Kirchen, von denen heute viele nicht mehr für den Gottesdienst gebraucht werden. In der Einleitung und in einem Beitrag der Denkmalpflegerin Eva Schäfer, die sich intensiv mit Kirchenumnutzungen befasst, wird dieses immer aktueller werdende Thema aufgegriffen.Architekt und MAS gta ETH Absolvent Christoph Ramisch würdigt den Bau aus architektonischer Sicht und zeigt auf, wie die Grundüberzeugungen des Protestantismus und folglich die Funktion einer protestantischen Kirche in die architektonische Konzeption eingeflossen sind. Ann-Kathrin Seifer, Theologin und Kunsthistorikerin, führt in ihrer Betrachtung Glaubenshaltung und baukünstlerischen Schmuck zusammen. Alle Autoren und Autorinnen machten umfangreiche Recherchen und fanden bisher kaum oder gar nicht bekannte Informationen.

Herausgeber und Verlag: Stadtzürcher Heimatschutz, ISBN 978-3-9524249-3-3

Bezugsquelle und Preis: Stadtzürcher Heimatschutz SZH c/o Barbara Truog Rothstrasse 6  8057 Zürich  Kontakt(at)heimatschutzstadtzh.ch , CHF 20 inkl. Versandkosten

Christoph Lanthemann, "Himmel auf Erden"– zur Höhenlage von Kirchen, PDF zum Download

Hier finden Sie Bilder in Farbe sowie Bild- und Planmaterial, das keinen Platz in der Publikation hatte. PDF zum Download

Neujahrsblatt 2016

Arboretum Zürich
Einst Ort der Erholung und Bildung am Rande der Stadt, in einer fast unbebauten Landschaft, ist das Arboretum, der „Park in Enge“, heute eine verkehrsumbrauste Oase, Lust- und Tatort zugleich, wo gelagert, gebadet, grilliert und gefeiert wird. Der Nutzungsdruck setzt dem Park massiv zu, aber auch Wellenschlag und normale Alterungsprozesse machen eine Sanierung des Uferbereichs notwendig. Gelegenheit, einen ungewohnten Rückblick auf die Entstehung zu werfen und die Ideen zu beleuchten, die hinter diesem grosszügig konzipierten Grünraum am See stehen. Thematisiert werden aber auch die Problematik der Nutzung und die vielen später hinzugekommenen Objekte und Bauten.

Ausführliche Quellenangaben zu den Texten des Neujahrsblatts 2016

Herausgeber und Verlag: Stadtzürcher Heimatschutz, ISBN 978-3-9524249-2-6
, 36 Seiten
Preis: CHF 20.- inkl. Porto und Verpackung

kontakt(at)heimatschutzstadtzh.ch

Neujahrsblatt 2015

Gewerbe- und Wohnhaus "Im Kloster" Seestrasse 513 (Download)

Unbemerkt von den täglich zu Tausenden vorbeifahrenden Pendlern ist das palastähnliche Wohn- und Gewerbehaus „Im Kloster“ dennoch ein geschichtsträchtiger Ort in vieler Hinsicht und ein wertvoller Zeitzeuge der mit der Industrialisierung verbundenen Umwälzungen des Siedlungs- und Stadtbilds. Auf dem schmalen Uferstreifen zwischen See und Strasse sowie Eisenbahn gelegen und für ein chemisches Laboratorium erbaut, beherbergte das Gebäude während Jahrzehnten die Hamol AG. Ihre Werbeplakate für das Sonnenschutzmittel „Hamol ultra“ wurden vielfach prämiert und prägten den Begriff der „Hamol-Stellung“ für das Sonnenbaden.

Herausgeber und Verlag: Stadtzürcher Heimatschutz, ISBN 978-3-9524249-1-9

Preis: CHF 15.- inkl. Porto und Verpackung.

Bestellung per E-Mail an kontakt(at)heimatschutzstadtzh.ch oder per Telefon auf  043 233 00 22 bei Barbara Truog, Präsidentin Stadtzürcher Heimatschutz

 


Neujahrsblatt 2014

Die "alte" Börse, Bleicherweg 5 Zürich, Foyer im 1. OG

Die „alte“ Börse Bleicherweg 5, Zürich (Download)

Dieses dritte Heft ist dem Börsengebäude am Bleicherweg 5 von den renommierten Architekten Henauer & Witschi gewidmet, deren Werk durch Architektin Ariane Komeda gewürdigt wird. Kaum jemand weiss, dass sich im Saal der Freitagsbörse im ersten Stock ein Wandbild von Antonio Augusto Giacometti befindet. Es wird blumig und eindrücklich durch Guido Magnaguagno, ehemaliger Vizedirektor des Kunsthauses Zürich gewürdigt. Das sich über die ganze Stirnwand des Saals ziehende Gemälde ist zwar noch vorhanden und unversehrt, aber seit Beginn des Jahres 2013 kaum mehr sichtbar. Ein weiterer Artikel von Markus Fischer, Architekturhistoriker, beschreibt die Entstehung des Vorgängerbaus an der Bahnhofstrasse 3 im ehemaligen Kratzquartier. Er steht noch, seine üppige Fassade wurde aber stark purifiziert und auch das Innere zerstört. Dem dritten Börsenbau im Selnauquartier musste das Scharfrichterhaus weichen. Das vorliegende Heft zeigt denn auch exemplarisch das Spannungsfeld zwischen bewahrenden und erneuernden Kräften auf, in welchem sich damals wie heute Denkmalschutz bewegt. Spannend ist auch der Artikel von Tobias Sigrist, Historiker, der lebhaft beschreibt, wo und wie in der Stadt Zürich der Geldhandel stattfand.

 

Herausgeber und Verlag: Stadtzürcher Heimatschutz, ISBN 978-3-9524249-0-2

Preis: CHF 15.- inkl. Porto und Verpackung

kontakt(at)heimatschutzstadtzh.ch


Neujahrsblatt 2013

Genossenschaftssiedlungen der ABZ und BEP

Die Genossenschaftssiedlungen Seebahnstrasse Zürich-Aussersihl (Download)

Die Tieferlegung der Seebahn war der Auslöser für die Planung einer Quartierentwicklung, die eine einzigartige Strassen- und Platzanlage rund um den Bullingerplatz in Aussersihl entstehen liess. Gleichzeitig erstellten Baugenossenschaften die ersten grossen Wohnhöfe als Antwort auf die nach dem ersten Weltkrieg grassierende Wohnungsnot und die damit verbundene Spekulation im Immobiliensektor. Auch Arbeiterfamilien sollten in schmucker Umgebung wohnen. So versah die Allgemeine Baugenossenschaft Zürich ABZ die strassenseitigen Fassaden ihrer Siedlung mit Malereien von Wilhelm Hartung.
Das Neujahrsblatt 2013 nimmt diese Themen auf.

Herausgeber und Verlag: Stadtzürcher Heimatschutz, ISBN 978-3-033-03704-5
Preis: CHF 15.- inkl. Porto und Verpackung
kontakt(at)heimatschutzstadtzh.ch


Neujahrsblatt 2012

Häldeliweg 8, Zürich Fluntern

Das vor 10 Jahren durch den Zürcher Heimatschutz vor dem Abriss gerettete kleine Werkstatt- und Ladengebäude ist ein wichtiger Zeuge der Stadtentwicklung im 19. Jahrhundert und hochstehender Handwerkskunst. Im Überbauungsperimeter der geplanten Universitätsspitalerweiterung ist sein Fortbestehen wiederum in Frage gestellt. Fotos und altes Planmaterial ergänzen die spannenden Informationen zur Siedlungsentwicklung am Zürichberg. 

Herausgeber und Verlag: Stadtzürcher Heimatschutz, ISBN 978-3-033-03207-1

Das Blatt ist vergriffen. Eine PDF-Version kann hier kostenlos heruntergeladen werden.
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