Liebe Mitglieder
Im Namen des Vorstands des Stadtzürcher Heimatschutzes SZH lade ich Sie herzlich zur Generalversammlung 2026 am Samstag, 30. Mai 2026 im Gründungshaus auf dem EPI-Areal (Südstrasse 120, 8008 Zürich, beschriftet mit «EPI Park») ein (12.30 Uhr: Führung durch das EPI-Areal, 14.00 Uhr: Generalversammlung). Unser aktuelles Thema, Bruno Giacomettis Generalbauprogramm auf dem EPI-Areal, führt uns in die Lengg im Kreis 8. Das Areal der EPI-Stiftung erstreckt sich von der Flühgasse in südöstlicher Richtung über die Stadtgrenze bis zur Alfred-Ulrich-Strasse auf Zolliker Gemeindegebiet. Dieses Areal möchten wir Ihnen gerne zeigen.
Der Architekt Bruno Giacometti hat von 1961 bis 1979 auf dem EPI-Areal ein Generalbauprogramm zur Umgestaltung der Anlage geplant und umgesetzt. Dieses zählt zu seinen wichtigsten Werken und ist ein bedeutender Beitrag zur Spitalarchitektur der Nachkriegszeit in der Schweiz. Entstanden ist ein campusartiges Spitalareal mit bis heute unverändert hohen städtebaulichen Qualitäten.
Auf Basis seiner Entwürfe wurden folgende inventarisierte Gebäude auf dem EPI-Areal errichtet: Gemeinschaftszentrum mit Kirche, Schule und Turnhalle, zwei Personalhäuser für Frauen und für Männer, das Zentralgebäude, ein Wohnheim sowie das Werkstattgebäude mit Küche und Heizzentrale sowie weitere nicht inventarisierte Bauten, darunter die Schenkung Dapples.
Im Rahmen der Masterplanung Lengg zum Ausbau des Areals sollten ursprünglich eines der beiden Personalhäuser (Flühgasse 32) und das Werkstattgebäude mit Küche und Heizzentrale (Bleulerstrasse 50/52) abgerissen werden. Nun bleibt das zweite Personalhaus bestehen, während das Werkstattgebäude mit Küche und Heizzentrale zugunsten einer Weiterentwicklung des Areals abgebrochen wird.
Wir freuen uns darauf, Sie in Zürich Lengg begrüssen zu dürfen und hoffen auf schönes Frühlingswetter.
Evelyne Noth
Präsidentin des Stadtzürcher Heimatschutzes SZH
